Sarah Sandring

Sarah Sandring wurde 1980 in Berlin-Ost geboren und arbeitet als Dokumentarfilmerin, Kamerafrau und Fotografin.

Nach Abschluss eines B.S. in „Mass Media Studies“ und „Video Production“ an der SUNY Plattsburgh, New York, erhielt sie ihren Master of Fine Arts in „Film“ an der Boston University. Zu dieser Zeit arbeitete sie u.a. für PBS und Story House Productions in New York.

Seit 2006 realisiert Sarah Sandring sowohl eigene Projekte als auch Auftragsarbeiten für die öffentlich-rechtlichen Sender und NGOs, wie den WWF. Seit 2008 besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem kanadischen Volk der Innu, aus der unter anderem die Dokumentarfilme NUTSHIMIT – ON THE LAND (51 min, 2010) und NUTAK – MEMORIES OF A RESETTLEMENT (42 min, 2014), eine lokale Video-Trainingsinitiative und ein reisendes Filmfestival für Innu-sprachigen Film hervorging.

Als Fotografin und Künstlerin arbeitet Sarah Sandring regelmäßig mit Menschen vor Ort zusammen. Es sind Projekte, die die Unterschiede zwischen Dokumentation und Kunst hinterfragen und lokale Perspektiven stärken. So zum Beispiel in der fotografischen Community-Kunst Initiative PICTURING ME in Nord-Indien (2012) oder dem Film OMEVA – WASSER (Namibia, 2016). Sie ist außerdem Dozentin für Doku-Kunst im Rahmen des Climate Culture Communication Labs (CCCLab).

Ihr abendfüllender Dokumentarfilm JONATHAN (74 min, 2011, WDR/3Sat) wurde unter anderem mit dem Sonderpreis der Jury des Deutschen Naturfilmpreises 2012 und dem japanischen Earth Vision Award ausgezeichnet.

Mehr Information: AG DOKCrew United